Die Papageitaucher bewohnen die oberste Etage des Vogelfelsens und wohnen und brüten in den Erdhöhlen.
Inzwischen gibt es auch in Látrabjarg Schilder mit Sicherheitshinweisen und in den letzten Jahren wurde dort auch im Gras eine Linie gezogen, die andeuten soll, wie weit man in etwa von der Kante entfernt bleiben sollte.
Oft spazieren die Papageitaucher dort auch auf dem Gras entlang und sammeln Baumaterial für ihr Nest.
Der Boden in Kantennähe ist ziemlich holprig und es besteht Stolpergefahr und auch das Risiko, in eine Höhle von oben einzubrechen. Dadurch entstehen meiner Meinung die größten Gefahren, zumal es auch immer wieder starke Windböen dort gibt. Wer auf diese Dinge achtet und seinen Verstand einschaltet, sollte dort gefahrlos die Tiere beobachten und fotografieren können.
Auf eine andere "Gefahr" wollte ich noch hinweisen, die das robben im Gras mit sich bringt: Die Papageitaucher sind auch "Wirte" für Zecken. Diese finden sich somit dort auch im Gras wieder. Also beim robben oder sitzen im Gras unbedingt entsprechende Klamotten (z.B. Regenkleidung) anziehen, auf Zeckenbisse kann man gerne verzichten im Urlaub.
Zur Anreise: Die Schotterpiste ist in der Regel ganz gut befahrbar, auch mit normalen Pkw. Ein paar hundert Meter vor dem Leuchtturm gibt es eine kritische Stelle, wo immer wieder Steine, auch größere Felsbrocken, von den Felsen auf die Strasse fallen. Da die Straßen dort nicht mit Leitplanken gesichert ist, ist die Gefahr, dass man versucht, dem Steinschlag auszuweichen und dann von der Straße abkommt. Das ist an der Stelle aber nicht zu empfehlen

Ansonsten ist der Parkplatz dann ca. 100m vor dem Leuchtturm. Von da ab kann man dann zu Fuss entlang den Klippen wandern. Die Papageitaucher sind aber fast ausschließlich in dem Abschnitt ab dem Leuchtturm bis zum Ende des Anstiegs zum höchsten Punkt zu finden. Weiter oben halten sich dann fast nur andere Vögel auf.