mir stehen diverse Karten zur Verfügung.
Hochlandkarte 1:300.000 Druck 2004
Die nördliche Variante hat die Straßen-No. F910 und wird als "Dyngjufallaleið" bezeichnet. Die alte südliche Route heißt in dieser Karte "Gæsavatnaleið". Sie hat keine Straßen-No. mehr, wurde einst unter No. F98 geführt.
digitale Map 1:500.000
mindestens bis 1976 führte die Gæsavatnaleið durch das Schwemmland nördlich des Dyngjujökull. Die westliche Umgehung des Schwemmlands wurde erst später angelegt, 1981 jedenfalls war sie vorhanden.
Die Weggabelung liegt gemäß 1:500.000-Karte ungefähr bei
64° 50,42 Nord
17° 01,00 West
Das ist ein grober Anhaltspunkt!!! Das (gelbe) Band der Straße in der Karte entspräche einer Straßenbreite von 250-300m in der Realität. Vielleicht steht an dieser Stelle ein Wegweiser. Ob Markierungen mit gelben Pfosten noch erkennbar sind, weiß evtl. Chevy.
Für die Stelle, wo der Weg durch das Schwemmland auf die F910 trifft, sind in der Karte die Koordinaten eingedruckt:
N 64° 54' 49''
W 16° 45' 51''
Die westliche Umgehung des Schwemmlandes bedeutet einen Umweg von mindestens 12 km. Diese Variante trifft bei
64° 57,13 Nord
16° 53,69 West
auf die F910. Wiederum grober Anhaltspunkt !!! (s.o.)
Kaffefilter und Trichter für Gletscherwasser
Wir haben damals Wasser aus dem Fluss des Schwemmlands gefiltert. Es werden nur die gröberen Partikel zurückgehalten. Das Filtrat ist trübe. Getrunken haben wir es nicht, da nahe unseres Zeltplatzes Stricklavaschollen kleine Regenwasserpfützen aufwiesen.
Sandsturm
Die Chance in einen Sandsturm zu geraten, dürfte relativ hoch sein. Wir hatten südlich der Askja 1 gute Stunde dieses Erlebnis, Sichtweite unter 100m, glücklicherweise Rückenwind. Wir hatten Skibrillen für diesen Fall dabei. Wenn der Wind den Sand durchquirlt, ist auch viel Feinstaub in der Luft. Deshalb überlege ich, ob ich heuer 1-2 Atemschutzmasken (klein und leicht, aus dem Baumarkt) mitnehme.
Ein paar Bilder von der Strecke findet man hier:
http://www.sonator.de
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