Hallo
ich erlaube mir mal Euch zu wiedersprechen, dieses Schwemmland macht keine Probleme oder besser gesagt, hat mir noch keine Probleme gemacht. Der Abfluss unterhalb dieses Schwemmland ist es der das vorwärtskommen schwierig machen kann und da gibt es keine Umfahrung. Zu Fuss hat es ja Dieter beschrieben.
Als wir das hohe Wasser hatten war kurz vorm Urdahals ca. 20cm Wassertiefe, das aber so schnell unterwegs war das richtige kleine "Stromschnellen" sichtbar waren. Daher glaube ich, das dieses weiche Sediment mitgespühlt und dann weiter unten angeschwemmt wird.
Bei uns hatte es genau am Auslauf diese weichen Sandbänke gegeben, die sich dann so verhalten wie Dieter beschrieben hat.
Wir haben übrigens einen super Trick um so ein festgefahrens Fahrzeug zu lösen.
Als erstes ist es ein Muss
vorher Bergeseile zu befestigen, dann gibt es Bungeeseile und die verbindet man dann während dem fahren d.h.: Das Fahrzeug das denn anderen rausziehen soll hält nicht an, die Seile werden in der Bewegung eingehängt. Das Bungeeseil verhindert das der Ruck zu groß wird. Diese Seile werden in Polen, Russland tagtäglich bei normalen PKW`s eingesetzt. Dort sind sie auch am billigsten. Der Vorteil ist das man die Kraft um ein mehrfaches steigern kann die man braucht um ein Fahrzeug zu bergen, (lösen).
Auf keinenfall sollte man anhalten und mit einem Fahrzeug versuchen das festgefahrene zu bergen. Die Gefahr das beide stecken ist zu groß
Auch hier hat Dieter absolut Recht die stecken wie in Beton
Wenn nicht anders möglich mit 2 oder3 Fahrzeugen ziehen.
Diese Aktion kann man zuhause üben. Ich bin da echt stolz auf uns weil wir für so ein festgefahrens Fahrzeug keine 2min brauchen um es zu lösen.
Voraussetzung ist natürlich, Funkgerät, bereits vorher montierte Bergeseile, schnelles Handeln und nicht graben bis die Karre auf dem Bodenblech aufsitz dann wird nämlich doof.
Gruß Chevy