Soulfari hat geschrieben: So 21. Mär 2021, 11:21
... Und ein paar wirklich fitte Wanderfexe, die die 5 Stunden Marschdurch unwegsames Gelände auf sich nehmen (können). Den normalen homo touristicus dürfte der erschwerte Zugang doch noch davon abhalten, den Krater zu stürmen.
Von der Südseite her, der Strasse 427 sind es rund 3 Kilometer zur Aussbruchsstelle. Wirklich unwegsam ist es da auch nicht. Zudem kommt der Wind momentan aus südsüdwestlicher Richtung.
Aber es gibt offenbar diverse Leute welche von der Westseite, der Strasse 43 zur Aussbruchsstelle marschieren. Quer durchs Lavafeld und auch noch über den Berg... und diesmal sind es wohl kaum ausländische Turnschuhtouristen.
So wie es aussieht, haben um 13:35 Uhr Ordnungskräfte den Bergrücken direkt neben dem Hauptausbruchskrater geräumt. Jedenfalls sind mehrere Personen in gelben Jacken aufgetaucht, worauf sich die anwesenden Menschen langsam und geordnet aus dem betreffenden Gebiet weg bewegt haben.
Es wäre auch möglich, dass der fortschreitende Lavafluss in Richtung Süden diesen Bergrücken zu einer Insel lassen wird. Aufgrund der Webcam Bilder ist dies aber schwierig zu beurteilen.
Ich habe nach nach dem Eyjafjallajoküll-Ausbruch 2010, dem ich einige der geilsten Tage meines Lebens verdanke, gesagt, dass sobald wieder ein Vulkan ausbricht und ich die Möglichkeit habe hin zukommen, ich sofort wieder nach Island fliege. Beim Bárðarbunga hatte ich Geld aber keine Zeit, jetzt habe ich Zeit, aber kein Geld.
Philipp hat geschrieben: So 21. Mär 2021, 13:37
So wie es aussieht, haben um 13:35 Uhr Ordnungskräfte den Bergrücken direkt neben dem Hauptausbruchskrater geräumt. Jedenfalls sind mehrere Personen in gelben Jacken aufgetaucht, worauf sich die anwesenden Menschen langsam und geordnet aus dem betreffenden Gebiet weg bewegt haben.
Es wäre auch möglich, dass der fortschreitende Lavafluss in Richtung Süden diesen Bergrücken zu einer Insel lassen wird. Aufgrund der Webcam Bilder ist dies aber schwierig zu beurteilen.
Es wurde geräumt weil wohl die Gefahr besteht, daß der Krater aufbricht und der Lavastrom seine Richtung ändert. Hier eingezeichnet
Und auf mbl.is sieht man ein Bild, das eine wahre Völkerwanderung zeigt. In dem Artikel sieht man auch wieder herrlichen Pragmatismus, den derzeit begangenen Weg sperrt man nicht, da die Leute erfahrungsgemäß halt einfach woanders langlatschen mit allen negativen Konsequenzen.