Sigrid hat geschrieben:Auf die Idee, die etwas malade Stange zu ersetzen bin ich nicht gekommen. Liegt daran, dass ich denke, dass es dann eine neue junge starke und eine ältere schwächere Stange sind und ein Ungleichgewicht entsteht.
Solange keine Haarrisse, Knicke, Quetschungen oder sonstige Sollbruchstellen vorliegen, hätte ich da keine Bedenken. (Wie in der beiliegenden Anleitung beschrieben die Stangen sanft ineinanderschieben und nicht aufeinanderkrachen lassen, sonst gibt's irgendwann
sowas hier).
Sigrid hat geschrieben:Wie seht ihr das denn mit dem Gummizug? Das Band ist ein wenig ausgeleiert, was ja auch irgendwie nach 5 Jahren ok ist. Hat der Gummizug einen Einfluß auf die Stabilität des Zeltes? Eigentlich dürfte das ja nicht der Fall sein, weil die Stangen ja in den Taschen stecken, von den Klammern und letztendlich von der gesamten Konstruktion gefestigt werden.
Die Gummischnur sorgt in erster Linie dafür, daß alle Segmente wirklich vollständig ineinandergeschoben sind und an den Verbindungshülsen maximale Biegung möglich ist. Mit deutlich ausgeleiertem Gummi ist die Wahrscheinlichkeit höher, daß eine Verbindungshülse noch ein paar Millimeter herausragt. Da das Gestänge aber im gerade Zustand in den Kanal geschoben (nicht gezogen!) und dann mit den Spannriemen Druck ausgeübt wird, wird diese Fehlerquelle eigentlich automatisch ausgemerzt.
Andererseits kostet die Gummischnur fast nichts. Man kann auch welche aus dem Baumarkt nehmen, 3 mm Dicke sollten es sein. Von der Länge glaub 75 oder 80% der Gestängelänge, bin mir nicht mehr ganz sicher.
Zwischen Seyðisfjörður und Keflavík liegt nunmal eine kleine unwegsame lnsel namens Ísland (WERner)