Ich hatte ja bei meinem Besuch im Oktober auch ein paar Proben aus den Fumarolen am Rande des Lavafelds eingesammelt, die nun so nach und nach analysiere. Es sieht so aus, als hätte ich da auch Material mit seltenen Fluoriden erwischt und nicht nur Schwefel und Gips.
@Tobi: du arbeitest doch im gleichen Institut wie Kristján Sæmundson? Wenn ja, dann richte ihm mal schöne Grüße von dem Kölner aus, den er damals dort getroffen hat! Vielleicht erinnert er sich ja noch daran.
Laut diesem Artikel hat sich - aus Satellitendaten schlussfolgernd - das Magma bis auf 1.600 m unter der Oberfläche nach oben gearbeitet. Wenn es im Tempo der letzten Tage (130 m/Tag) weiter mache, könne es am 11. Jan die Oberfläche erreichen .
Warten wir es ab. Ich wünsche allen einen guten Rutsch in ein spannendes neues Jahr.
Och nee! Das ist zu spät. Wir fliegen doch am 9. wieder zurück. Da soll sich das Magma mal ein bisschen beeilen, wenn es von uns gesehen werden will.
Frohes neues Jahr!
Markus
Ohne Worte!!, das kannst Du laut sagen. Da kann ich nur hoffen, dass die Touristin noch ordentlich zu Kasse gebeten wird und die Kosten für den Einsatz zahlen muss, am besten noch ne Strafzahlung obendrauf zugunsten der ehrenamtlichen Rettungskräfte, die mal wieder Leben und Gesundheit riskieren mussten...
Hab Island im Herzen, ob's stürmt oder schneit, ob der Himmel voll Wolken und die Erde voll Leid.
In den Nachrichten spricht man davon, dass eine Intrusion nur noch etwa 2 bis 3 km unter der Oberfläche sei. Die Frage ist, ob die Magma es schafft durchzuberechen.