wew hat geschrieben:Kann das ganze nur bestätigen!
Selbst erlebt.
Auf der F734 gibt es in den neuen Karten eine Verbindung zur Kjölur, die kurz vor Hveravellir auf die 35 führt. (lt. Karte ohne Furt oder ähnliches)
Doch es gibt dort zwei ganz ordentliche Furten (die mit normalem GW eher nicht zu probieren sind); zweitere hat ziemlich viel Treibsand da es sich um die Blanda handelt die direkt vom Gletscher kommt. (beim Zufuß durchqueren vielleicht 80-90cm tief, mit dem Auto locker 40cm mehr)
Bei den Karten sieht es so aus als wenn es in jeder neuen Ausgabe neue Strecken geben muß. (auch wenn diese bis vor kurzem weder vorhanden noch befahrbar waren)
Es ist zwar jeder selber für sein handeln verantwortlich doch sollte eine gewisse "Befahrbarkeit" gegeben sein, wenn man schon eine neue Strecke in eine Karte aufnimmt.
Grüße Wolfgang
Kann ich nur bestätigen!
Komme gerade aus Island zurück und habe folgendes erlebt:
Die Strecke ist zwar noch auf dem GPS und in meiner Karte, aber da ist wohl sehr selten jemand durch gefahren.
Die Strecke führte am Hofsjökull entlang und war mit extremen Furten gespickt die mich kurz vor einem Herzinfarkt brachten!
Kurz vor der Strasse nach Hveravellir bin ich dann am letzten Fluss gescheitert!
Es hat bei Gletscher geregnet und es war ja auch schon gegen 15:00 Uhr. Der Fluss war sehr angestiegen und reisend!
Auf der anderen Seite sah ich ein Rettungsfahrzeug auf der Strasse Nr.35 denen ich dann auch Lichthupe gab.
Sie kamen auf der anderen Seite zum Fluss und winkten ab, sie gehen nicht mal mit ihrem Riesen-Ram durch den Fluss, ich müsse umkehren! Shocked
Das waren 100 sehr stressige Km mit 9 Furten!
Aber es musste sein und wir fuhren zurück.
Leider waren diese Furten nun gegen Abend sehr angestiegen weil den ganzen Tag die Sonne auf den Gletscher brannte und nun es auch schon seit einiger Zeit dort regnete.
Es war nicht mehr lustig.
Zwei mal hat es mir die Front des J8 mitgenommen und zwei mal gar ist das Wasser bis über die Haube geflossen!
Und das bei meinem BENZINER!
So ging das immer weiter bis zur 9. und letzten Furt die am Anfang des Tages ein Kinderspiel war.
Da musste ich wieder von Inselchen zu Inselchen und das ohne lange zu überlegen da man auf denen leicht ein zu sinken begann.
Die alten Spuren waren nicht mehr da und ich musste mir einen neuen Weg suchen.
Bei den letzten ca. 5 Metern soff dann der J8 vorne ab und das Wasser (schon eher die braune Brühe) schoss über die Haube Richtung Frontscheibe!
Jetzt gab es nur noch eines..............Vollgas in der Untersetzung bevor die Elektrik des Motors aufgibt!
Das Heck tauchte ein und die Front schoss auf der anderen Seite gegen den Himmel als sie das 90 Grad Ufer erreichte das der Fluss sich ergraben hatte!
Ich bin fast gestorben!!!!
Nun hatte ich für die nächste Zeit genug von den grossen Furten.
Gruss
Beat