Hi Kai
sehr viele Leute sind in Island alleine unterwegs und Island ist ein sehr sicheres Land. Das Bussystem gerade im Hinblick auf das Hochland ist hervorragend. Hinzu kommen noch etliche private Anbieter von Touren die man nach Absprache auch als Mittel zum Transport verwenden kann.
Vielleicht wirst Du aber nach einiger Zeit keine Lust haben die teuren Bustickets zu bezahlen und auf Trampen umsteigen - was geht aber nicht besonders gut.
Hostels habe ich in Island quasi aufgegeben. Relativ teuer und oft uebervoll. Ohne Probleme koennen da die privaten Farmen gut mithalten.
http://farmholidays.is
Farmen in Island haben so gut wie rein gar nichts mit romantisch-verklaerten "Urlaub auf den Bauernhof" zu tun. Sie sind eine hervorragende Gelegenheit Island zu begreifen. Du kannst da teilweise "durchgeknallte" skurille Menschen mit sehr grossen Herzen treffen und sehen wie so islaendische Familien ticken. Wenn Du reiten kannst ist das die Gelegenheit, nach einem Trip zu fragen. Nicht wenige Backpakker kamen fuer zwei Tage und blieben ein Jahr auf der Farm

Jeder Linienbus haelt auf Befehl bzw. Winken am Strassenrand an jeder Farm.
Davon aber abgesehen hat Uwe vollkommen recht: Zelten ist "the way to go" in Island. Zeltplaetze sind fast ausnahmslos in 1A super Top-Lagen. Mitten in der "Stadt". Direkt vorm See (Myvatn). Direkt im Nationalpark (Skaftafell und Ásbyrgi). Waehrend die anderen von ihrem "IcelandAir" Hotel angefahren kommen hast Du schon die Morgenstimmung erlebt.
Bezueglich Backpacking Kultur erwarte nicht zuviel - die megacoolen Typen und Girls gibts zwar auch, aber seltener, Drogen und Alkohol in der Oeffentlichkeit eher strikt tabu und nur versteckt. Rauchen ist nicht gerne gesehen.
Auf den Sommerfestivals hingegen brechen alle Daemme und es geraet fast regelmaessig alles komplett ausser Kontrolle.
viel Spass
Leon