So, wegen diesem thread hab ich mich eigentlich angemeldet...
Laufzeit ist wie beschrieben natürlich extrem abhängig von der Nutzung. Wenn man immer nur mal anmacht um die Position zu überprüfen, halten die Akkus natürlich ziemlich lang. Oder man will seine ganze Tour aufzeichnen und hat es immer mitlaufen, dann saugt das schon. (So werd ich das nämlich machen, dass Hornstrandir bei
http://www.openstreetmap.de besser erfasst wird)
Ich hab ein Dakota 20, laut Herstellerangaben 20h Dauerbetrieb möglich (wieviel das mit Stromsparmodus wird, hab ich noch nie vollständig ausprobiert). Ich hab die Eneloop-Akkus drin und kann nur sagen, Selbstentladung haben die so gut wie keine - auch bei Kälte keinerlei Probleme, aber "nur" 2000 mAh.
Jetzt aber zu meinem großen Aha-Erlebnis der letzten Tage: die Custom-Maps!!!
Eine neue Möglichkeit, bei den neueren Garmin-Geräten (Oregon, Dakota und Colorado) auch z.B. gescannte Wanderkarten oder elektronische Rasterkarten anzuzeigen. Die lassen sich dann auch im BaseCamp (Alternative/Nachfolger von MapSource) anzeigen.
Sieht dann so aus - Gamin-Topo von ourfootprints (Danke dafür übrigens!!!) in BaseCamp:
Nach der Anleitung auf der Garmin Homepage hab ich dann den eingescannten DIN A4-Ausschnitt der Ferdakort als .kmz-Overlayer eingebaut (läuft über Google Earth zum einnorden - auf schlaudeutsch "georeferenzieren").
Der gleiche Abschnitt schaut im BaseCamp dann so aus:
Die Ecke um Hesteyri sieht im Detail so aus (man beachte die mehr oder weniger gute Überlappung der Wanderwege):
Und auf meinem Dakota sieht das so aus:

und im Detail:
Also die Wege und POI's (Gipfel, Toilettenhäuschen usw.) sieht man noch, die Küstenlinie verschwindet unter der Rasterkarte (das kann man aber anscheinend auch noch irgendwie anpassen).
Bin ganz begeistert, dass das so gut geht, da kann ich es noch weniger erwarten, nach Island zu kommen und das vor Ort auszuprobieren.
Bei Fragen zu diesem Procedere kann ich gerne versuchen euch zu helfen, habs aber selbst erst so rausgefunden.
Grüße, Andi