das leidige zeltproblem...

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lena
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Re: das leidige zeltproblem...

Beitrag von lena »

Sigrid hat geschrieben:Wie lang ist das Tadpole von The North Face eigentlich? Das scheint mir auch ganz vernünftig zu sein. Habe aber keine vernünftigen Angaben gefunden?!?!
Kürzer als das von Uwe gesuchte. Ich meine es wäre knapp unter 2,20. Die aktuelle Version hat 2,17 cm laut Onlineshopangaben.

Ein schönes Zelt, allerings muß man das Innenzelt zuerst aufbauen und in der Vergangenheit wurde immer wieder von Leckagen berichtet, meines hatte ja auch das Problem. The North Face hat es mir im vergangenen Herbst gegen ein neues ausgetauscht und gemeint, daß dieses Problem bei den aktuellen Versionen behoben sei. Ob dem so ist kann ich noch nicht sagen (außerdem trat das Problem bei mir ja auch im ersten Jahr der Nutzung noch nicht auf).
Ich finde es auch nicht schön, das Innenzelt zuerst aufbauen zu müssen, aber ich habe es schon im strömenden Regen gemacht und es ist erstaunlich trocken geblieben, sogar trotz Netzgewebe. Ging halt fix.
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Uwe
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Re: das leidige zeltproblem...

Beitrag von Uwe »

Danke für eure Vorschläge! Leider war noch keine echte Alternative dabei. :(
Ich habe noch ein altes North Face Zelt, das etwas größer ist als das Tadpole, welches wiederum für mich zu klein ist. Aber seitdem ich eines Abends darin einen See vorfand, war dieses Zelt erst einmal für mich "gestorben". Die Zelte von Wechsel sind in der Tat etwas zu niedrig, aber auch zu kurz für große Menschen. Innenzelte die nur 2,20m lange sind, müssten mehr oder weniger gerade nach oben gehende Wände haben, aber das ist ja nur bei Tunnelzelten der Fall.
Mein Hauptaugenmerk liegt zur Zeit bei diesem Zelt: http://www.bergzeit.de/msr-zelt-msr-brg-fury-zelt.html

Uwe
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Zio
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Re: das leidige zeltproblem...

Beitrag von Zio »

Hi,

ich habe selber das Problem der Körpergröße.
Ich besitze unter anderem das Outpost Zero G von Wechsel, das war auch schon bei Sturm mit in Island und hat alles überstanden. Von der Inneraumgröße wirst Du in der Klasse nichts größeres finden.
Da Du aber kein Tunnelzelt willst...
Ansonsten hier noch mal ne Übersicht von vielen Geodäten, der Shop hat auch gute Preise:

http://www.outdoorfair.de/epages/611918 ... ageSize=50

Alternativ stell dochmal Deine Frage im Outdoorseiten-Forum
MartinB
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Re: das leidige zeltproblem...

Beitrag von MartinB »

Hallo Uwe,
seit wir auch unter die "Tarraristen" gegangen sind, beschäftigt uns die Zeltfrage nicht mehr so wirklich.

Aber da wir uns auf dem Zeltplatz in Rvk immer gern neugierig umschauen, ist uns neben den vielen Husky-Zelten (denen ja ein ausgesprochen gutes Preis-Leistungs-Verhältnis nachgesagt wird) ein Fjällräven Zelt positiv aufgefallen. Ich wusste ehrlich gesagt gar nicht, dass Fjällräven auch Zelte baut.

Schau Dir doch das "Abisko Lightweight 1" mal näher an. Es hat eine "interessante" Bauform, eine Innenlänge (auf dem Papier) von 2,25 m und könnte Deinen Anforderungen vielleicht sogar nahe kommen. Zur realen Qualität kann ich nichts sagen. Mit dem Zeltbewohner auf dem Campingplatz in Rvk haben wir nicht gesprochen.

Gruß Martin
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Andi Schönberger
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Re: das leidige zeltproblem...

Beitrag von Andi Schönberger »

MartinB hat geschrieben:Hallo Uwe,
seit wir auch unter die "Tarraristen" gegangen sind, beschäftigt uns die Zeltfrage nicht mehr so wirklich.
klingt wie Porschefahrer :lol: :lol: :lol:

LG Andi
Island Bildergallerie: http://www.andreas-schoenberger.at
Video Portal http://vimeo.com/user1390856/videos
_______________________________________________________________

* leave_the_track *
MartinB
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Re: das leidige zeltproblem...

Beitrag von MartinB »

Hi Andi: Keine Ahnung wie Dein Tarra klingt - aber mein Schnarchen hält einem Vergleich mit dem Porsche-Sound angeblich nicht stand ...
Ansonsten waren wir fast zufrieden mit dem Zelt
neli
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Re: das leidige zeltproblem...

Beitrag von neli »

Ich bin gerade auch auf der Suche nach dem passenden Zelt für meine erste Islandreise. Mein Preislimit liegt bei 250€, und da sind mir zwei Zelte aufgefallen, das Wechsel Pathfinder TL und das Husky Falcon. Da das Gewicht für mich schon eine Rolle spielt, tendiere ich im Moment zum Pathfinder, aber ein größeres Zelt hat natürlich auch seine Vorteile, wenn man sich mal hinsetzen oder ausbreiten will :lol: Mit der Länge wirds aber wahrscheinlich nirgendwo Probleme geben, weil ich nur 1,68 groß bin.

Denkt ihr, dass es in der Verarbeitung und Stabilität große Unterschiede zwischen den beiden gibt? Das wäre nämlich erstmal mein Hauptkriterium...

Liebe Grüße,
Neli
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HDK
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Re: das leidige zeltproblem...

Beitrag von HDK »

Ich kenne keines der beiden Zelte durch eigene Anschauung oder gar Gebrauch. Man findet aber leicht Berichte von Besitzern bzw. Kennern dieser Zelte.

Husky
http://www.outdoorseiten.net/forum/show ... ingzelt%29

Wechsel
http://www.odoo.tv/Wechsel-Pathfinder-TL.241.0.html

Verschiedene Kriterien beim Zeltkauf

Preis
Bestimmt wichtig, aber ich würde mich nicht auf 250 festlegen. Vielleicht sind auch 300 erträglich. Klar: irgendwo liegt eine Schmerzgrenze, aber man sollte auch auf weitere Kriterien achten ...
Qualität
Gewicht
Das hängt davon ab, welche Touren man zu machen gedenkt. Längere Hochlandtouren verlangen ein möglichst leichtes Zelt.
Sturmfestigkeit
Aufbau
Ich bevorzuge ein Zelt, bei dem nicht zuerst das Innenzelt aufgestellt werden muss. Insofern wäre das Wechsel bei meiner Wahl ausgeschieden
Komfort
Dazu gehören Raumangebot und Größe der Apsis. Ich mag keine zu enge Hütte und die Apsis sollte groß genug sein, um darin kochen zu können

Weil ich zur Zeit selber überlege, was für ein Zelt ich für eine gut 1-wöchige Solotour auswählen soll, könnte es sein, dass ich in einem künftigen Beitrag mich noch einmal melde
.
neli
Svartifoss-Fischer
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Re: das leidige zeltproblem...

Beitrag von neli »

Danke für deine Antwort.

Wenn ich dafür eine viel bessere Qualität bekommen kann, darf es auch ein bisschen teurer sein, aber am liebsten wäre es mir schon, wenn es bei den 250€ bleiben könnte, weil ich auch noch andere Dinge kaufen muss und mein Budget doch etwas begrenzt ist.

Längere Hochlandtouren plane ich zwar nicht, aber ich werde kein Auto haben und kann als Islandneuling nicht wirklich einschätzen, wie lange Strecken ich letztendlich zu Fuß zurücklegen werde. Mehrtägige Wanderungen mit Gepäck plane ich eigentlich nicht, ganz ausschließen will ich es aber auch nicht. Das möchte ich vor Ort auch noch spontan entscheiden können.

Viel Raum fände ich zwar auch gut, vor allem, weil ich 3 Wochen unterwegs sein werde, aber das ist meine erste Tour, bei der ich (wahrscheinlich) ausschließlich campen werde, deshalb kann ich auch nicht wirklich einschätzen, wie sehr mich zu wenig Platz stören würde. Eigentlich möchte ich das Zelt ja nur zum Schlafen nutzen, aber wenn es dann wirklich mal für längere Zeit schlechtes Wetter gibt, werde ich bestimmt froh sein. nicht zu eingeschränkt zu sein.

Also doch das Husky? :? Der Testbericht klingt ja sehr gut, und die Nachteile treffen auf mich nicht wirklich zu- ich bin wie gesagt nicht groß, und ob der Markenname groß auf dem Zelt steht, ist mir ziemlich egal :lol:

Schwierige Entscheidung.
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HDK
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Re: das leidige zeltproblem...

Beitrag von HDK »

Ich wollte keinesfalls für einen höheren Preis als 250 plädieren. Das Husky ist für deine Vorhaben bestimmt keine schlechte Wahl
.

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