ich bin euch nicht böse, warum auch. es kann jeder sein GW so umbauen wie er will bzw. wie er ruhigen Gewissens durch "seinen" Urlaub kommt.
Ich fahre eben nach fast 20Jahren Offroad/Rallye und Trail auf einer anderen Schiene. Meiner Meinung wird viel zu viel Mist verkauft, auf das ich auch mal abgefahren bin, und genau deshalb bleibt man dann stehen. Beispiele?
1.Große Reifen -> erhöhter Radlagerverschleiß, geht auf alle Gelenke inkl. Lenkung, Antriebswellen bzw. Kreuzgelenke defekte

2. Fahrwerk-> abknickende Kardangelenke=hoher Verschleiß
3. Body-> besch.... Lenkverhalten, Rahmenrisse oder wie bei mir fehlende Kühlung

4. Seilwinde-> der Oberhammer für Island, völlig unnötig, geht bei 80% der GW sowieso nicht richtig. Ich habe da meine Erfahrung mit. (ohne Zweitbatterie und gescheiter Lima funzt das eh nicht richtig)
5.Unterfahrschutz-> Ok aber keinen aus dem Versandhaus, die die ich kenne kannst du dir schenken.
usw.usw.
An meinem neuen "Chevy" bleibt alles original und wenns nicht mehr weiter geht fahr ich aussenrum

Ich kenne ja einige Isländer aber zwei dieser Spezie fahren mit ihren originalen GW (Patrol, L200) tausende km durch die Lande, weiter wie ich je kommen werde und die haben im Gegensatz zu mir fast keine Probleme . Auf die Winteraktion mit Lylja`s originalen L200 gehe ich nicht mehr ein

Noch ein Beispiel was mir immer wieder gefällt: Egal welche Afrikafilme man im Fernsehen sieht man sieht fast nur originale Defender oder Toyo`s aus den 60 oder 70er Jahren fahren, alle mit kleinen Schubkarrenrädern, aber die halten eben

Und noch eins:
Die beste Rallyeplatzierung habe ich mit einem originalen LJ80 in Polen rausgefahren, das einzigste Auto unter 100PS im Feld (der LJ hat 39PS

Ist aber ein Lernprozess der mit den Jahren wächst, ich will jedenfalls in den nächsten Jahren mehr von Island sehen und nicht in jeder größeren Stadt den Werkstattmeister persönlich kennen

Grüße Chevy
PS: Ein Tipp habe ich dann doch noch, ein Bungeeseil aus Egilstadir, das kaufe ich mir, da kann ich dann dennen helfen die meinten die könnten und konnten dann doch nicht
