ob das Schotterpisten sind oder die Straße asphaltiert ist, ist für Deine Frage bzw. die Antwort relativ unwichtig!
Ich war schon mehrfach im März in Island unterwegs (zuletzt 2011) und Du mußt dort grundsätzlich mit allen Wettersituationen rechnen. Das größte Problem können Schneeverwehungen sein, da hat einfach ein Allrad in aller Regel
mehr Bodenfreiheit, zum anderen kommst Du eher wieder raus, falls Du Dich irgendwo festgefahren hast.
Wir hatten selbst beim Besucherzentrum von Pingvellir so viel Schnee, dass es mit einem Kleinwagen völlig unmöglich gewesen wäre, dort hinzukommen bzw. sich auf dem Parkplatz fortzubewegen. Ebenso war die Ringstraße (isnbesondere im Norden) durch starken Schneefall und vor allem auch die Schneeverwehungen teilweise unbefahrbar. Genauso die Strecke von Geysir Richtung Selfoss. Alles asphaltierte und gut ausgebaute Straßen

Auch Snaefellsnes habe ich in sehr winterlicher Erinnerung (insbesondere die Westspitze).
Der untere Parkplatz am Gullfoss war zwar geräumt aber ohne Spikes auch kaum befahrbar, weil völlig vereist.
In allen genannten Fällen waren wir froh, einen Toyota RAV4 (+ Spikes) gehabt zu haben. Off-Road-Erfahrung benötigst Du für Island übrigens nicht, das ist bei Strafe verboten.
Natürlich gab es auch Tage (vor allem an der Südküste) wo wir auch mit einem Kleinwagen klar gekommen wären. Da sich ein Fahrzeug eben nicht mal schnell an der Gletscherlagune tauschen läßt, nur weil im Wetterbericht plötzlich Schnee und Eis angekündigt wird, würde für mich persönlich ein normaler Pkw für März in Island nicht in Frage kommen. Höchstens wenn man nur Tagesausflüge von Reykjavik aus macht und bei schlechtem Wetter oder entsprechender Wettervorhersage eben in der Stadt bleibt.
Natürlich kann es gut gehen, wenn Ihr Glück habt. Mir persönlich wäre das Wetter-Risiko deutlich zu hoch.
lg
Dieter