Nun lese ich hier schon einige Wochen, habe die Flüge gebucht und muss mich nun um Quartier und Auto kümmern.
Doch bevor ich da noch konkreter werde, möchte ich gern Eure Meinung zu meiner bisherigen Planung kennenlernen.
Wir sind zwei Frauen (55 und 75), die sich endlich einen 30 Jahre alten Wunsch erfüllen wollen.
Seit dem Island-Buch von Harald Lange steht Island auf unserer Wunschliste weit oben, aber es ist nicht immer im Leben einfach, seine Wunschliste abzuarbeiten.
Nun, in diesem Frühjahr soll es dann soweit sein.
Die Tour darf nicht zu anstrengend werden, wir möchten möglichst viel sehen und ich will bei günstigsten Bedingungen (wenig Leute, passender Sonnenstand) fotografieren.
Deshalb werden wir selbstständig fahren, Mietauto und Quartier buchen, damit wir nicht von anderen abhängig sind. Fotografen sind für Nichtfotografen ja sowas von nervtötend!
Wir haben nur 8 Tage Aufenthalt zur Verfügung, von Ende April bis Anfang Mai.
Bisher habe ich folgendes geplant:
Ankunft gegen 15 Uhr 30, Mietwagenübernahme,
1. Übernachtung bei Selfoss
Seljalandsfoss, Skogafoss, weiterfahrt bis Vik
2. übernachtung bei Vik
Jökulsarlon
3. Übernachtung bei Höfn
Fahrt Richtung Neskaupstadur
4. und 5. Übernachtung auf einem Reiterhof in der Gegend
Ausflüge an die Ostküste und zum Hengifoss
Fahrt Richtung Höfn
6. Ü. bei Höfn
7. Ü bei Vik
Stokkur, Gullfoss
8. Ü bei Geysir
9. Ü bei Hafnir
Rückflug
Das ist noch recht knapp beschrieben. Ich möchte die Sehenswürdigkeiten vorzugsweise morgens und abends anfahren, da ist oft das Licht interessanter und die Bustouristen sitzen noch oder schon beim Essen

Wo ich auf der Hinfahrt kein gutes Wetter hatte, habe ich auf der Rückfahrt nochmal eine Chance, wenn es ganz schlecht ist, können wir vielleicht auch einen Halt überspringen und zur nächsten Etappe durchfahren.
Allerdings bin ich mir da nicht so sicher. Ich weiss, wie langsam ich in meiner Umgebung unterwegs bin, mehr als 50km/h ist im Gebirge bei mir nicht drin (ich wohne in Frankreich im Zentralmassif auf 1000m Höhe), oft ist es weniger. Da sind Etappen von 250 km ohne Abstecher schon sehr viel.
Deshalb bin ich am überlegen, nur bis zum Jökulsarlon zu fahren und uns mehr Zeit zu lassen.
Was meint Ihr?
Was sollten wir auf keinen Fall auslassen?
Welche Etappen scheinen Euch zu lang, zu anstrengend?
Viele Grüsse
Kerstin (aus dem Land der schlafenden Vulkane und kleinen Wasserfälle)