Das finde ich ja nun richtig witzig: Hier ist ein Dashboard, von dem sich die Bescucherzahlen an der Ausbruchsstelle ablesen lassen . Der Zähler dazu ist am Fußweg zur Ausbruchsstelle installiert: https://www.maelabordferdathjonustunnar ... dingadalir.
Laut diesem Artikel https://www.ruv.is/frett/2021/03/26/tiu ... -vid-gosid sind geplant: Toiletten, Parkplatz, Beschilderung, ein weiterer Fußweg. Grindavík wird dazu mit 10 Mio isk aus dem Investmentfonds für Touristenattrationen unterstützt.
soweit ich das verstehe ist das nicht die aktuelle Lavadicke, sondern eine Prognose für 17 Tage nach Ausbruch. Noch ist die Lava nicht ins andere Tal rübergeflossen.
Stimmt, irgendwie sieht es anders aus. Also zumindest bei ruv.is-Kamera. Ich denke, man würde auf der mbl.is-Kamera ein bisschen mehr erkennen - aber die hat gerade Aussetzer bzw. sendet eine Wiederholung aus der Nacht (wir haben es aktuell 12:30 Uhr in Island, aber die Kamerabilder zeigen die Nacht) . Abwarten ... auf bessere Bilder .
Nun sendet die mbl.is-Kamera wieder live vom Vulkan bei herrlichstem Wetter. es sieht tatsächlich so aua als seinen die Krater ordentlich eingebrochen und das Magma scheint direkt aus der Erde zu kommen...
Die Perspektive von Míla/ RÚV deckt meinen Eindruck
Hab Island im Herzen, ob's stürmt oder schneit, ob der Himmel voll Wolken und die Erde voll Leid.
Andreas hat geschrieben: Fr 26. Mär 2021, 09:17
Eine Frage an die Vulkanier / Vulkanologen oder wer sich auch sonst angesprochen fühlt: Die Lavafontänen sehen für mich aus, als würden sie in Zeitlupe gezeigt. Bin ich der Einzige der solch einen Eindruck hat?
Nein, bist du nicht. Hatte ich auch - wir Menschen vergleichen ja immer mit uns bekannten Dingen. Die meistbekannte Flüssigkeit die wir kennen, ist WASSER. An dieser halten wir unsere Wahrnehmung fest. Somit hätte sich Lava ähnlich zu verhalten wie Wasser. Tut sie aber nicht.
Lava ist flüssiges Gestein. Lava ist 'schwerer' wie Wasser und auch dickflüssiger. Schauen wir uns die aufsteigenden Dämpfe und das Rauchen im Vordergrund an, kommen uns diese im Verhalten bekannt vor. Nur die austretrende Lava ist 'irgendwie anders': zu langsam!
Die Zeitlupen-Perspektive der Lava hängt wohl mit unserer einordnenden ICH-Perspektive zusammen...