In den Bergen hab ich ihn versenkt und zwei Stunden versucht wieder frei zu kommen. Vergebens! Musste die "Rettung" anrufen (ein Bauer gab mir seine Handy-Nummer weil er genau gewusst hatte das wir da nicht durchkommen werden)!
Die "Strasse" (da ist seit Jahren keiner mehr durch gefahren) war nachher ein 30 Meter Schlammbad!
Dabei gingen alle Gewichte der Felgen verloren, ein Luftventil wurde abgerissen und durch das lange stehen im Schlamm bis die Rettung kam, wurden die Simmenringe des Zwischengetriebes dann später auch noch undicht. Nun sehen die Felgen nach "Offroader" aus.
Nach ein paar schlimmen Furten (Abends und mit viel Dreck) haben sich meine hinteren Bremsen nicht mehr richtig gelöst. Gemerkt habe ich es erst als die Bremsklötze nicht mehr da waren und ich auf "Eisen" gebremst habe. War leider total in der "Pampas" draussen und musste so noch 150km fahren. Folge: neue Bremsklötze und die Bremsscheiben neu drehen lassen.
Ein Radbolzen ist auch noch abgebrochen, da die Werkstatt die nach dem Schlammbad die Räder neu gewuchtet hatte, die Räder nicht richtig angezogen hatte!!! Nach ca. 80 km habe ich noch in der letzten Sekunde das Auto zum stehen gebracht als sich das hintere linke Rad verabschiedet hatte!!! Alle Mutter waren noch in den tiefen Fegenlöchern und eine mit dem abgebrochenen Radbolzen! Leider hatte die Garage schon geschlossen und ich keine Lust noch bis dort zurück zu fahren um die Leute "zusammen zu scheissen". Der Radbolzen wurde später mit den Bremsen gemacht.
Hab noch was;
habe mich noch bei einem Gletscher versenkt, leider nicht im Schnee sondern in der "Moräne" unten am Gletscher.
Da habe ich die Winde gebraucht und war auch sehr froh die Rockslieders dran gehabt zu haben da ich mich total bis zum Wagenboden versenkt hatte und unter den Rockslieders die grossen Steine waren.
Auch die Heckstossstange hat sehr gut gehalten als der "Bauer" mich aus dem Schlamm gezogen hatte. Dabei ist zweimal sein Seil von seiner Winde gerissen!!! War richtig fest gesaugt!
Diese "Brühe" war vorher ein normaler Weg wie man beim blauen Ford sehen kann. Bin zuerst rechts hoch gefahren und wollte dann doch noch sehen wo es beim unteren Weg durchgeht.
Bin dann ca. 30 Meter diesen Weg gefahren bis ich gesehen habe das dort wegen eines Schneefeldes kein durchkommen war. Wollte zurücksetzen und bin aber sofort eingesunken. Wenn man ausgestiegen ist und ein paar Sekunden am gleichen Fleck stehen blieb, ist man langsam versunken!
Total durchnässter Weg gewesen weil da schon ewig keiner mehr durchgefahren und diese "Strasse" nicht mehr festgefahren war.
Durch das rückwärst und vorwärts "wühlen" ist dann dieses Schlammbecken mit einem halben Meter Tiefe entstanden. 2 Stunden wühlen und 2 Stunden auf die Hilfe warten.
Bilder der beiden "Unfälle":













Die Bergeaktion hat fast 5 Std. gedauert!
Der erste Isländer der uns helfen wollte ist dann auch versunken. Dann ist mein Kollege beim rausziehen des Isländers versunken. Bis dann der weisse J8 aufgetaucht ist und uns mit seiner Gelassenheit überrascht hatte. Er habe schon vielen geholfen. Geholfen und dann aufwärts im Gletscher verschwunden. DANKE NOCHMAL!