Servus, Jungs!
Da sieht man mal wieder, wie sehr die Furterei auf Island vom Wasserstand der Flüsse abhängt.
Wir sind die hier genannte Piste gleich zu Beginn unserer (siebten oder so) Islandreise 2007 (unsere Hochzeitsreise) gefahren, und zwar von Süd nach Nord (also von Hveravellir aus).
Das hat den Vorteil dass man zuerst an die schwierigere Furt kommt, siehe Video:
Von Süd nach Nord (so wie wir´s gefahren sind):
http://www.youtube.com/watch?v=RrPEmZU4zrY
Und gleich nochmal zurück, für die Kamera, weil´s so Spaß macht:
http://www.youtube.com/watch?v=QEbDF619X0U
Wenn man veranschlagt, dass wir 35er Reifen (also ca. 90 cm hoch) drauf haben, dann dürfte die Wassertiefe dem Video nach so zwischen 60 und 80 cm gelegen haben (kommt ja auch immer drauf an, ob das Rad grad in ein Loch fällt oder über einen Steinbrocken drüberklettert).
Ich gebe zu, ich hatte vor der Furt anfangs einen Heidenbammel, bin auch extra (WEEEIT, bibber, schlotter!) zu Fuß darin rumgewatet (bis mir die Beine halb abgestorben sind vor Kälte, hab keine Wathosen), um die passende Strecke durch zu finden.
Allerdings war bei uns damals der Anspruch der Furt weniger wegen Wassertiefe oder Durchfahrtspassage-Finden, sondern weil wir eben (wie immer) als Einzelfahrzeug unterwegs waren, noch dazu mit nur 1 Person, die überhaupt minimal handwerken/bergen/usw. kann (zzgl. meiner Frau, die net mal die Kiste fahren kann, geschweige denn beim Bergen helfen kann oder will).
Mit mehreren Leuten in der Gruppe seh ich die Furt (im damaligen Zustand wie bei uns!) als völlig unbedenklich an.
Wenn ihr also als Einzelfahrzeug fahren wollt, dann besser von Süd nach Nord (weil 1. Furt und ihr könnt locker wieder umdrehen, wenn bei euch die Bedingungen doch heftiger sein sollten als bei uns). Oder – wenn es unbedingt von Nord nach Süd sein muss, dann müsst ihr halt schlimmstenfalls viele Kilometer und die andere Furt (Svartákvísl, war bei uns einfach, die sind wir einfach so durch ohne Probewaten) wieder zurück.
Übrigens: Das Schwierigste an der gesamten Piste fand ich die Wegsuche (wir fahren immer ohne GPS und orientieren uns nur anhand Karte und Bodenformationen), das ist eigentlich nur ein alter kaum mehr zu erkennender Reitpfad, der von Geländewagen offensichtlich fast gar nicht mehr genutzt wird!
Gruß
Willi (der mit der Frau, die lieber nach Indien will als nach Island, schluchz)