
Dieter z.B. ist ein Alter Hase und weiß aufgrund seiner langjährigen einschlägigen Erfahrungen ...."was geht & was nicht".....
Aber ich für meinen Teil habe beim lesen der entsprechenden Threat´s immer so ein bischen das Gefühl gehabt, das so manch anderer sein Glück vielleicht doch ein wenig überstrapazieren tut.
Daher .......die Tourplanungen laufen ja bestimmt schon bei vielen auf Hochtouren für den kommenden Sommer und aus gegebenem Anlass:
Bekam gerade von meinem isländischen Kumpel eine länger email aus TRAURIGEM ANLASS zu diesem Thema:
Er und sein Team waren am vergangenen Samstag zu Landsbjörg Fahrtrainingszwecken mit mehreren Fahrzeugen auf dem Fimmförduhals als sie einen Einsatzbefehl für den Langsjökull erhielten. Wie sich herausstellte war eine Frau ( Isländerin oder Touri ???) mit Ihrem 7 jährigen Sohn auf dem Langsjökull in eine Gletscherspalte gestürzt........( wie die genauen Umstände sind konnte er mir nicht schildern......es steht auch nichts genaueres zu den Umständen die zum Unglück führten auf der Website von Landsbjörg........!
Insgesamt wurden fast 120 Rescueteam-Members aus dem gesamte Süd- bzw. Südwesten Islands zur Rettung zusammen gezogen.
Die Frau konnte nach dem Sturz in eine ! ! ! ca. 30 Meter ! ! ! tiefe Gletscherspalte nur noch tot geborgen werden. Der Junge wurde nach einer 4 Stündigen Rettung schwerstverletzt geborgen und vom Gletscher ausgeflogen, liegt aber laut meines Freundes immer noch in Reykjavik im Koma..........

Soviel zum Thema Gletscherbegehungen ohne Guide und ohne fundierte Ortskenntnisse
Grüsse
Matt