Nach einer „kleinen“ Islandpause werde ich dieses Jahr – nach 2006 – wieder die Insel mit dem Fahrrad erkunden. Diesmal mit drei Rädern, da ich erstmals meinen B.O.B.-Ibex-Anhänger mitnehme.
Von Anfang August bis Anfang September geht es von Egilsstadir aus nach Mödrudalur und dann über die F 905 und F 910 Richtung Kverkfjöll und Askja, danach über die F 88 und die 1 zum Myvatn, um dann vom Godafoss ausgehend das vorläufige Ende der Tour über den Sprengisandur (F 26) Richtung Landmannalaugar einzuläuten. Je nach Zeit Ausklang im Skaftafell-Gebiet und / oder in Reykjavik.
Dazu habe ich beim jetzigen Stand meiner Vorbereitungen ein paar Fragen:
1. Da ich mit dem Flieger ankomme (jaja, unklug, weiss ich

2. Im Bereich „Askja / Kverkfjöll“ hoffe ich, dass sich die Schiebepassagen in Grenzen halten. Wieviele Tage sollte ich (über den Daumen) für den Abschnitt von Mödrudalur über Kverkfjöll/Askja bis zum Myvatn einplanen ?
Ich hoffe zudem, dass es in Mödrudalur noch den Hofladen gibt !?
Beim Abstecher zum Kverkfjöll widerspricht sich Ulf Hoffmann in seinem Buch „Island per Rad“: In meiner gebundenen Ausgabe bevorzugt er die westliche Route, in der aktuellen Internetausgabe die östliche: Welche ist denn nun die sinnvollste Route ?
3. Zur Zeit plane ich, den Sprengisandur-Abschnitt vom Godafoss (842 und F 26) aus zu befahren. In der Literatur wird jedoch auch die Variante von Akureyri aus über die (F)821 empfohlen, da es hier bei weitem nicht so hügelig sein soll. Welche Variante ist denn reizvoller ?
4. Stichwort Versorgung mit Trinkwasser und Essen: Muss ich jeweils für den gesamten Tour-Abschnitt „Mödrudalur-Kverkfjöll-Askja-Myvatn“ und „Sprengisandur, also Godafoss-Laugafell-Nyidalur-Landmannalaugar“ Essen und Trinkwasser mitnehmen oder gibt es unterwegs (wenn ja, wo ?) das Nötigste zu kaufen ? (Im Bereich Kjölur gibt es ja auch den Kiosk in Hveravellir und die Hütte am Kerlingarfjöll.)
Gibt es Abschnitte, in denen man speziell wassertechnisch schnell in die Unterversorgung radelt ?
5. Ich werde die Tour alleine und ohne GPS fahren und sehe da ganz optimistisch keine Probleme. Falls das jemand anders sieht, wäre ich für eine Info dankbar.
Ist es sinnvoll bzw. erforderlich, sich bei den Hochland-Etappen beim Start- bzw. Zielpunkt Ab- bzw. Anzumelden (Hütte o.ä.) und ist dies ggf. problemlos möglich ?
Die Beantwortung der obigen Fragen würde mich schon ein ganzes Stück nach vorne bringen. Deshalb schon einmal Danke im Voraus.
Viele Grüße,
Thorsten