Torytrae hat ja schon seine Wahl getroffen? Aber falls jemand anders diesen Thread noch mal rausgräbt...
LuXuslada-Fahrer hat geschrieben:Das in einem vorigen Post genannte Band zwischen den Gestängen hat uns in der Praxis übrigens keine Probleme gemacht. Gut hat sich auch bewährt, dass sich das Zelt "wetterfest" auf- und abbauen lässt (Das Gestänge liegt ja außen, das war auch eine Voraussetzung meiner Kaufentscheidung).
LuXuslada-Fahrer hat geschrieben:In Island war der stärkste Sturm in der Nacht am 14. auf den 15.08.2010 im Camp Nyidalur mitten auf der F26 im Hochland, am Morgen haben wir dann bei vergleichsweise schwachem Wind das Zelt abgebaut, was garnicht so einfach war - Bei der Aktion ist dann auch der einzige Schaden entstanden, eine leicht verbogene Zeltstange (die aber bis heute nicht gebrochen ist).
Hier ein Video dazu:
http://youtu.be/K9BLKolsfxY
Danke für das Video LuXuslada-Fahrer (netter Name

). Das Video gibt mir Anlass etwas zu außenliegenden Gestängen zu schreiben. Sie sind meines Erachtens für windreiche Regionen unabdingbar, da u.a. bei einem Bruch das Außenzelt nicht beschädigt wird. Bisher kenne ich zwei Arten von außenliegenden Gestängen: die in Schläuchen und die Nackedeis (Clips).
Meine Erfahrung mit den Schläuchen: bei einem Sturm im Winter in Island ist uns nachts eine Stange gebrochen, der Schlauch blieb jedoch unbeschädigt und hielt das Zelt zusammen. Das würde ich auf die Vorteilseite schreiben. Würde aber nichts darauf verwetten, dass bei einem Bruch die Schläuche grundsätzlich halten.
Was mich (uns) beim Auf- und auch beim Abbau recht genervt hat, ist das Gefummel, bis man die Stangen richtig in die Schläuche gebracht hat und auch wieder herausgebracht hat (sicherlich macht hier Übung den Meister...). Jedoch die Vorstellung, das ganze evtl. bei Regen und Wind zu machen riet uns, das System mit den freiliegenden durch Clips gehaltenen Gestängen genauer anzuschauen.
In dem Video vom LuXuslada-Fahrer habe ich für mich nun noch einen Nachteil erkannt, der mir bisher noch gar nicht sooooo bewußt war: man sieht wie Zelt und Stangen immer wieder vom Wind zusammengedrückt werden und die beiden Jungs munter um das Zelt herumhüpfen und sich beeilen, dem Wind die Angriffsfläche zu nehmen. Und das im Urlaub.

Liegt das Zelt erstmal flach und sicher auf dem Boden kehrt Ruhe ein, gell? Und hier liegt meines Erachtens bei der Kontruktion mit den Clips der große Vorteil. Beim Abbau wird das Zelt erstmal "flach" gelegt, so daß nur die Stangen im Wind stehen, d.h. der Wind hat keine Angriffsflächen mehr. Beim Aufbau ist es ähnlich. Man kann erstmal alle Heringe setzen und dann nach und nach das Zelt aufhängen (mit der dem Wind zugewandten Seite anfangen).
Dies sind meine ganz persönlichen Erfahrungen und Beobachtungen.
Die Edit meint: eigene Erfahrungen mit Clip-Gestängen: Hillebergs Tarra (ein paar Nächte im winterlichen Norwegen) und Soulo (zwei Islandurlaube) (letzteres ist meins und ich mag´s nimma hergeben)