26.08.
Wir kommen spät abends in Island an - und kriegen erst mal einen Kälteschock: Der Temperaturunterschied zu Deutschland beträgt locker 20 Grad. Während Familie und Freunde zu Hause laue Spätsommernächte genießen, schmeißen wir erst mal die warmen Jacken über. Der Mietwagen - ein Suzuki Swift - ist ein kleiner Schock, es passt nur eine Reistasche in den Kofferraum, die andere muss auf die Rückbank. Blöd, wenn der Wagen mal länger irgendwo steht und die Tasche immer so sichtbar ist. Aber jetzt erst mal zum Konvin Hotel by Reykjavik Keflavik Airport und ins Bett. Das Zimmer ist erstaunlich groß, und ich schlafe ebenso erstaunlich sofort ein.
Während wir noch auf die Koffer warten, hatten sich andere Leute schon mit den wichtigsten Lebensmitten eingedeckt:
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27.08.
Nach einem guten Hotelfrühstück mit Bacon und Rührei

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Weiter geht's zu den Golden Circle Klassikern Gullfoss und Strokkur. Es sind natürlich einige Leute unterwegs, aber ich hatte es noch wesentlich voller erwartet, und es verläuft sich eigentlich ganz gut. Wir halten uns lange am Gullfoss auf, so dass wir erst um 18 h am Þingvellir Nationalparkngvellir Nationalpark ankommen. Da wir noch eine gute Stunde bis zur nächsten Unterkunft fahren müssen, reicht die Zeit nur für einen Blick von der Aussichtsterrasse:
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Nach weiteren 1,5 h inkl. mehr als 30 km Schotterpiste erreichen wir das Guesthouse Gamli Bær Vor dieser Unterkunft hatte ich ehrlich gesagt etwas Angst, denn der Preis von 80 EUR/Nacht war schon auffallend niedrig. Aber die Bewertungen sind top, vor allem wegen der Gastfreundlichkeit des Gastgebers, und so werden wir auch gleich nach unserer Ankunft zur Abendsuppe eingeladen, was wir gerne annehmen. Außer uns ist noch ein weiterer Deutscher und ein israelisches Rentnerpaar aus dem Kibbuz dabei. Was soll ich sagen, es gab die beste Gemüsesuppe meines Lebens in cremiger roter Sauce und nette Gespräche in uriger Umgebung. Hier frühstücken wir auch am nächsten Morgen: selbstgebackenes Brot und Waffeln, verschiedene Porridges, Milchreis, Skyr usw. Dabei ist die Unterkunft ausdrücklich ohne Verpflegung ausgewiesen, und der Gastgeber will auch partout kein Geld nehmen. Er erzählt uns von der Geschichte des Hauses, dass schon immer eine Herbere war, weil von hier aus der kürzeste Fußweg über das Hochland führt. Und ich hatte mich schon gewundert, wie man auf die Idee kommt, in dieser verlassenen Gegend ein Gästehaus zu betreiben

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