Nach dem Grand Prix ist vor dem Grand Prix? Oder wie? Ich vermute mal, dass euch in Deutschland dieses Thema inzwischen völlig kalt lässt. Hier in Island hat man jedoch - zumindest wenn man Radio Bylgjan hört und das hören wir - keine Chance. Aber so gar keine. Der Grand Prix-Hype fängt hier lange vor dem ersten Halbfinale an ... es werden stündlich die Grand Prix Hits vergangener Jahrzehnte gespielt. An den Übertragungstagen laufen irgendwie nur Grand Prix-Songs, eigentlich die ganze Woche lang. Und nun, wo das ganze Theater vorbei ist, spielen sie ihre Favoriten. Rauf und runter. Rauf und runter. Und wieder runter und wieder rauf. Die Idee einiger deutscher Radiosender, von 8-18 Uhr keinen Titel zu wiederholen, existiert hier nicht. Hier kann man froh sein, wenn ein bestimmter Titel nicht 2-3x pro Stunde gespielt wird.
So und nun dürft ihr raten, welcher Titel am häufigsten gespielt wird ... Na? .... Na? .... Na? ... Wem gab Island 12 Punkte? ... Na?
Come on boys
come on girls
In this crazy, crazy world
You’re the diamonds, you’re the pearls
Let’s make a new tomorrow, today
...
Come on girls, come on boys
It’s your future, it’s your choice
And your weapon is your voice
Let’s make a new tomorrow Today
Dänemark! Ich habe überhaupt nichts gegen den Titel, finde den ganz nett. Nur, wenn man ihn 8-10 x am Tag hört (und ich höre längst nicht den ganzen Tag Radio!)... er hat sich sowas von als Ohrwurm festgesetzt, es ist unglaublich! Selbst unsere Gäste singen beim Frühstück mit, wenn er im Radio läuft und kriegen ihn nicht mehr aus dem Kopf.
Der Siegertitel wird übrigens inzwischen als nervend empfunden. Er wird auch merkwürdigerweise nicht annähernd so häufig gespielt. Der Da-da-damm-damm-Finne schon wieder mehr.
Schluss, aus, schickt mir einen anderen Ohrwurm

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