Dienstag, 28. Juli 2020
Beim Frühstück im Hotel höre ich hauptsächlich Isländisch. An einem Tisch wird Deutsch gesprochen, an einem anderen Spanisch. Glaub ich jedenfalls, ich kann die Sprache nicht. Vielleicht wars auch Italienisch... Aber es ist auffällig, dass die ausländischen Tourist*innen in der Unterzahl sind. Dieses Jahr sind wesentlich mehr isländische Urlauber*innen unterwegs. Jedenfalls nimmt man sie jetzt mal richtig wahr, weil sie endlich nicht so in den ausländischen Touristenströmen untergehen.
Mývatn, das Vogelparadies lockt mich. Zunächst steuere ich wieder die Gegend rund um das Vogelmuseum an, um zu gucken, wo man nahe an den See kommt und gute Beobachtungsplätze findet. Das ist gar nicht so einfach. Es gibt nur wenig Zugänge zum See und die meisten Vögel halten sich gerne weiter draußen auf.
Aus der Vielfalt der Enten- und Taucherpopulationen am Mývatn.

Mama Gargönd (Schnatterente) mit Kindern

Ein paar Stockenten (Stokkendur) halten noch Siesta.
Flórgoði, ein junger Ohrentaucher

Rauðhöfðaendur (Pfeifenten) und eine Urtönd (Krickente), mit wessen Kind auch immer ... Entenküken sind nicht so leicht zu identifizieren und auch einige Weibchen sehen sich sehr ähnlich...